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Frauenmahle

Schorndorfer Frauenmahl


Wann:

Samstag, 5. April 2014, 18:00 - 22:00 Uhr, Ankommen ab 17:30 Uhr

Wo:

Pauluskirche, Konrad-Haußmannweg 4/1

73614 Schorndorf

Anmeldung:

Gabriele Karg

Sonnenrain 28

73630 Remshalden-Hebsack

BAF-Schorndorf@gmx.de

Eintritt 30,00 Euro

Kontakt:

beate.breithaupt@t-online-de

silke.siegle@t-online.de

Veranstaltet durch:

Frauenwerk Schorndorf

Beschreibung:

Das Schorndorfer Frauenmahl wünscht sich Tischreden zur Zukunft von Religion und Kirche „Aufeinander zugehen- voneinander lernen.“ Eingebettet ist dies in einen festlichen Abend mit einem vegetarischen Festmenü und Musik.

Referentinnen


 Simone Helmschrott Studienleiterin Evangelische Akademie Bad Boll für Friedenspolitik, Integration und Interreligiöses; Jahrgang 1985, Studium der Geschichtswissenschaft, Islamwissenschaft und Theologie , Aufenthalt in Istanbul und Ankara

Ihre These:"Eine zeitgemäße Kirche beschränkt sich nicht auf den Kirchenbau und den Sonntagsgottesdienst, sondern ist überall da, wo Menschen Fragen haben. Sie hat flexible Strukturen, die eine Mitgestaltung aller Generationen ermöglichen, ist getragen vom Engagement Freiwilliger, nicht vom alleinigen Einsatz des Pfarrers/ der Pfarrerin, und spricht eine Sprache, die nicht nur SWR2-Hörer verstehen. Eine Zusammenarbeit mit Moscheegemeinden oder Synagogen ist für sie selbstverständlich als Beitrag zu einem Miteinander ohne Vorurteile und ist nicht beschränkt auf bestimmte Tage im Jahr."

Ulrike Falk

Rektorin Fröbelschule Schorndorf

Ihre These:"Aufeinander zugehen von Nichtbehinderten und Behinderten halte ich auch im kirchlichen Bereich für sehr wichtig;Entwicklung des Sonderschulwesens und daraus resultierende Aufgabenfür Kirchen und deren Einrichtungen."

Brigitte Strassner

Klinikseelsorgerin im Zentrum für Psychiatrie Calw-Hirsau; Jahrgang 1951, Studium der Theologie, als Pfarrerin tätig in Argentinien und Deutschland.

Ihre These: "Von der Kirche erwarte ich, dass sie anerkennt, dass Menschen in unterschiedlichen Lebensformen leben. Beziehungen sollten nicht nach ihrer äußeren Form beurteilt werden, sondern danach, wie in ihr Partnerschaft und familiäres Zusammenlebengestaltet werden. Ich erwarte, dass die Kirche Menschen nicht ausgrenzt, sondern gerade solchen, die gesellschaftlich ausgegrenzt werden, einen geschützten Raum bietet. Ich wünsche mir dass sie gleichgeschlechtlich lebende und liebende Menschen, Gemeindeglieder wie Mitarbeitende, in ihrer Gemeinschaft nicht nur duldet, sondern ausdrücklich willkommen heißt."

Brigitte Lösch

Erste stellv. Präsidentin des Landtags Baden-Württemberg; Jahrgang 1962, Studium der Sozialpädagogik
Ihre These: "Eine zeitgemäße Kirche ist für mich eine Kirche, die in der Gegenwart lebt, alle Menschen willkommen heißt und für Vielfalt steht, für Vielfalt in den unterschiedlichen Lebensformen und sexuellen Orientierungen.
Dabei ist für mich die Bewahrung der Schöpfung eine Kernaufgabe für die Kirche, die sich für die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlage wie Klimaschutz stark macht – und dafür sorgt, dass unsere Kinder und Kindeskinder auch in Zukunft saubere Luft und klares Wasser erfahren.
Ich möchte eine Kirche, die öffentlich präsent ist und sich einmischt - und somit die soziale und politische Verantwortung übernimmt, die ihren Auftrag der Nächstenliebe ernst nimmt – und sich für Frieden und Gerechtigkeit einsetzt – und für Schwache und Benachteiligte Partei ergreift.
Die respektvolle Begegnung der Menschen unterschiedlichster Kulturen und Religionen ist  Kennzeichen einer verständnisvollen Kirche.
Und ich erwarte von „meiner“ Kirche, dass sie den Menschen vielfältige Beteiligungsmöglichkeiten bietet.“

Carmen Roth-Schäfer

Director ITM Sales und Marketing, Daimler AG; Jahrgang1970, Studium der Wirtschaftsinformatik, Arbeit in Verlag, Automobilindustrie und Daimler AG

Ihre These: "Von einer zeitgemäßen Kirche erwarte ich, dass Sie Vielfalt als Chance erkennt. Mein Thema:Frauen in Führungspositionen in der Wirtschaft."

Maureen Marquardt -Tubalawony

Pfarrerin im Vorstand der Indonesischen Gemeinde Stuttgart.
Ihre These: "
Frauen begeistern ihre geliebten Menschen mit ihren Glaubenserfahrungen und motivieren sie, sich auf Gott  einzulassen. Diese wichtige Gabe haben Frauen aller Kirchen in ihren Leben und ihrer Geschichte zu allen Zeiten weitergegeben. Menschen brauchen Vorbilder, die wirklich überzeugt sind. Menschen, begeistert von Gott, denen dies auch in ihrem Alltagsleben abzuspüren ist.







Dieser Internetauftritt gehört zum Studienzentrum der EKD für Genderfragen in Kirche und Theologie (vorher: Frauenstudien- und -bildungszentrum in der EKD, FSBZ).
Besuchen Sie uns unter www.gender-ekd.de.

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