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Tischreden und Lesekost

Prof. Dr. Anja Freifrau von Richthofen - Vizepräsidentin der Hochschule Rhein-Waal

Zusammenfassung von Brigitta Müller-Osenberg mit Unterstützung von Karin Menzel und Bettina von Gelieu

Neukirchen-Vluyn, 7.10.2011


Prof. Dr. Anja Freifrau von Richthofen, Vizepräsidentin der Hochschule Rhein-Waal stellte fest, dass Studierendengemeinden an Universitätsstandorten eine wichtige Funktion zukomme. Sie böten Gemeinschaft und Raum zum Austausch. An neueren Universitätsstandorten wie denen der Universität Rhein-Waal (Kleve und Kamp-Lintfort) seien die Studierendengemeinden (noch) nicht vorhanden.

In ihren Lehrveranstaltungen (Lehrstuhl für Organisationspsychologie) würden immer wieder soziale Themen behandelt, in denen es auch um das prosoziale Verhalten der Studierenden selbst gehe. „Sie sind da wie ein Schwamm“, meinte die Rednerin. Oft blieben weitergehende Fragen unbeantwortet, weil eine Lehrveranstaltung eben nur so viel abdecken könne. Seelsorgliche Themen wie z.B. Trauer könnten nicht behandelt werden. Auch spiele in einer Uni mit einem großen Anteil ausländischer Studentinnen und Studenten die Trennung von Familie und Heimat und daher das Problem der Einsamkeit eine große Rolle.

Deswegen brauche es mehr Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner, die da mit den jungen Menschen weiter redeten, wo die Lehrveranstaltungen zu Ende seien.

Wer könnten diese Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner sein? – Ein deutlicher Appell!

Dieser Internetauftritt gehört zum Studienzentrum der EKD für Genderfragen in Kirche und Theologie (vorher: Frauenstudien- und -bildungszentrum in der EKD, FSBZ).
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