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Wozu ein gemeinsames Essen?

Das Essen vorbereiten, den Raum festlich herrichten, die Musik bestellen und die Einladungen versenden: Das gehört zur Gastfreundschaft, die unterschiedliche Menschen an einem Tisch zusammenführt. Gastfreundschaft ist wesentlicher Teil vieler religiöser Traditionen; denn gemeinsam zu essen ist ein Hoffnungszeichen. Alle werden satt. Man lernt einander kennen. Verantwortung für das Leben und Lebenslust sind gleichermaßen gegenwärtig. Gastmahl und geistiger Austausch gehören zusammen.

Das Frauenmahl ist kein Abendmahl. Aber der symbolische Horizont von Versöhnung und Frieden steht auch über diesem gemeinsamen Essen. Religiöse Differenzen und Konflikte behindern nicht selten das Zusammenleben der Menschen. Teilen und Austauschen an einem Tisch kann dazu beitragen, Verschiedenheit auszuhalten und schätzen zu lernen.

Dieser Internetauftritt gehört zum Studienzentrum der EKD für Genderfragen in Kirche und Theologie (vorher: Frauenstudien- und -bildungszentrum in der EKD, FSBZ).
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